carVertical Alternative: Erst kostenlos sehen, ob Daten da sind, dann kaufen
Veröffentlicht am 29. September 2026
Ein carVertical-Bericht kostet einzeln 38,99 € (carVertical-Preisseite, Stand 29.09.2026). Wer nur ein einziges Auto prüfen will, zahlt also knapp 40 € für eine Antwort, deren Inhalt er vorher nicht kennt. Die kostenlose Vorprüfung meldet zwar „Datensätze gefunden“. Ob darunter Schäden sind, erfährst du aber erst nach dem Kauf.
Genau hier setzt unsere klare Empfehlung für Autos mit deutscher Historie an: Bei fahrzeugschein.de siehst du vor dem Kauf und kostenlos, ob zu deiner FIN Schadens- oder Unfallmeldungen vorliegen. Erst dann entscheidest du, ob sich der Bericht ab 24,99 € lohnt. Wie carVertical selbst arbeitet, was es kostet und wie Nutzer es bewerten, liest du in unserem Ratgeber carVertical Erfahrungen und Kosten. Hier geht es um die Frage: Was gibt es statt carVertical, und welcher Anbieter passt zu deinem Auto?
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Historie-Report zeigt vor allem, ob es für ein Auto eine Schadenskalkulation gab. Das heißt nicht automatisch, dass es repariert wurde oder einen echten Unfallschaden hatte.
- fahrzeugschein.de zeigt vor dem Kauf kostenlos, ob Schadens- oder Unfallmeldungen vorliegen. Die carVertical-Vorprüfung meldete in unserem Test nur „Datensätze gefunden“.
- Ohne Einträge bieten wir den Historie-Bericht gar nicht erst an. So kaufst du keinen Bericht, von dem wir vorher wissen, dass er leer ist.
- Historie ab 24,99 €, carVertical 38,99 € je Einzelbericht (Stand 29.09.2026).
- Bericht ohne Befund bei carVertical: ein Guthaben für ein anderes Auto, 6 Monate gültig. Geld gibt es dafür nicht.
- Für Re-Importe aus Osteuropa kann carVertical oder autoDNA die bessere Wahl sein.
Was sagt ein Fahrzeughistorie-Report überhaupt aus?
Ein Historie-Report zeigt in erster Linie, ob für ein Fahrzeug eine Reparatur kalkuliert wurde, zum Beispiel über einen Kostenvoranschlag oder eine Schadenskalkulation der Versicherung. Das gilt für alle Anbieter, auch für uns. Ein Eintrag belegt also, dass jemand einen Schaden bewertet hat. Er belegt nicht, wie schwer der Schaden war.
Für dich als Käufer heißt das drei Dinge:
- Kalkuliert heißt nicht repariert. Manche Halter lassen sich einen Schaden auszahlen und reparieren ihn nie oder nur teilweise. Der Report zeigt die Kalkulation, nicht die Werkstattrechnung.
- Kalkuliert heißt nicht Unfall. Auch ein Steinschlag in der Scheibe, ein Hagelschaden oder ein Kratzer vom Parkplatz kann als Kalkulation in der Datenbank landen.
- Schwer wird es erst an der Karosserie. Ein echter Unfallschaden im engeren Sinn liegt vor, wenn die tragende Struktur betroffen ist, also Längsträger, Säulen oder Rahmen. Eine neue Scheibe oder eine erneuerte Stoßstange sind Arbeiten am Fahrzeug. Mit einem Strukturschaden sind sie nicht vergleichbar.
Eine Einschränkung ist wichtig, damit du beim Kauf nicht falsch argumentierst: Rechtlich zieht der Bundesgerichtshof die Grenze enger. Beim Pkw gilt nur ein ganz geringfügiger äußerer Lackschaden als Bagatelle. Ein Blechschaden ist auch dann ein Mangel, wenn er günstig repariert wurde (BGH, Urteil vom 10.10.2007, VIII ZR 330/06). Frag den Verkäufer deshalb gezielt nach jedem Schaden. Für deine Einschätzung von Risiko und Preis zählt trotzdem die Frage, ob nur Anbauteile oder die Struktur betroffen waren. Wie du das am Auto selbst prüfst, zeigt unser Ratgeber zur Unfallhistorie.
Daraus folgt das wichtigste Kriterium für jede carVertical-Alternative: Der Anbieter sollte dir vor dem Kauf ehrlich sagen, ob überhaupt Schadensdaten vorliegen. Wenn keine Meldung existiert, brauchst du keinen bezahlten Bericht, um das zu erfahren. Wenn Meldungen existieren, lohnt sich der Bericht, weil du dann Datum, Höhe und Art der Kalkulation siehst und beim Verkäufer gezielt nachfragen kannst.
Die besten carVertical-Alternativen im Überblick
Wir haben sechs Anbieter von Fahrzeugberichten am 29.09.2026 verglichen: nach Preis für einen Bericht, nach Vorab-Check und nach der Regel für einen Bericht ohne Befund. Die Preise stammen von den Preisseiten der Anbieter. Gekauft haben wir die Berichte der Wettbewerber für diesen Vergleich nicht. Unsere Empfehlung für Autos mit deutscher Historie steht auf Platz 1.
| Anbieter | Preis 1 Bericht | Vorab-Check | Bericht ohne Befund | Stärke |
|---|---|---|---|---|
| 1. fahrzeugschein.de | Historie ab 24,99 €, Bundle 34,99 € | Ja, zeigt ob Schadens- oder Unfallmeldungen vorliegen | Historie ohne Einträge wird nicht angeboten | Autos mit deutscher Historie |
| 2. carVertical | 38,99 € (2er-Paket 24,99 € je Bericht) | „Datensätze gefunden“ plus Kategorien | Guthaben, 6 Monate | über 45 Länder |
| 3. autoDNA | 24,99 € | Ja, zeigt verfügbare Informationsarten | nicht geprüft | Osteuropa |
| 4. CARFAX | 29,99 € (Import 39,99 €) | nicht geprüft | nicht geprüft | Importe aus USA und Kanada |
| 5. carlytics | 8,90 € | FIN-Decoder | nicht geprüft | Preis, ohne Schadensdaten |
| 6. automano | 7,90 € | Basis-Check | nicht geprüft | Preis |
Die beiden günstigsten Angebote haben einen Haken, den du kennen solltest: carlytics schreibt selbst, dass sein Bericht keine Unfall- oder Schadensdaten enthält. automano nennt als Quellen unter anderem KBA-, TÜV- und DEKRA-Daten, die Tiefe der Schadensdaten haben wir nicht geprüft. Für die Kernfrage beim Gebrauchtwagenkauf, also ob das Auto einen Schaden hatte, bleiben damit drei ernsthafte Alternativen: fahrzeugschein.de, autoDNA und CARFAX. Einen breiteren Vergleich inklusive Vor-Ort-Prüfungen findest du im Gebrauchtwagen-Check-Vergleich.
Warum fahrzeugschein.de für deutsche Autos die bessere Wahl ist: erst prüfen, dann zahlen
fahrzeugschein.de beantwortet die Schadensfrage vor dem Kauf und kostenlos, der Historie-Bericht kostet ab 24,99 € statt 38,99 € bei carVertical. Du zahlst nur, wenn es etwas zu sehen gibt. Die Daten stammen aus Cardentity, einer Datenbank mit Einträgen von Werkstätten, Versicherern und Behörden, spezialisiert auf Fahrzeuge mit deutscher Historie.
Vorab sehen, ob Schäden gemeldet sind
Jeder kostenlose Check fragt die Cardentity-Datenbank ab und zeigt dir einen von zwei Hinweisen: „Historische Daten vorhanden“ oder „Keine bekannten Schäden“. Zeigt der Hinweis Daten an, dann liegt zu deiner FIN mindestens ein Ereignis vor. Liegen keine Meldungen vor, blenden wir den Kauf des Historie-Berichts aus. So kaufst du keinen Bericht, von dem wir vorher wissen, dass er leer ist. Wie das im direkten Vergleich mit carVertical aussieht, zeigt unser Test weiter unten.
Automatisch Geld zurück bei der Marktwertanalyse
Kann die Marktwertanalyse für dein Fahrzeug keinen Wert ermitteln, erstatten wir den Preis automatisch auf dein Zahlungsmittel. Du musst nichts beantragen. Das gilt für Käufe über die Website. Für die Historie gibt es keine automatische Erstattung. Sie braucht sie aber auch seltener, weil du vor dem Kauf siehst, ob Einträge da sind.
Eine genannte Datenquelle statt „über 1.000 Quellen“
Wir sagen dir, woher die Historie kommt: aus Cardentity. Dazu kommen im kostenlosen Check Rückrufdaten des Kraftfahrt-Bundesamts. carVertical nennt für Deutschland keine einzelnen Partner, sondern Quellenkategorien und „über 1.000 Datenquellen“ in mehr als 45 Ländern. Das ist für Re-Importe ein Vorteil. Für ein Auto, das sein Leben in Deutschland verbracht hat, zählt dagegen eine Quelle, die deutsche Werkstätten und Versicherer abdeckt.
Vorprüfung im Test: Was zeigen carVertical und fahrzeugschein.de vor dem Kauf?
Die carVertical-Vorprüfung sagt dir, dass Datensätze existieren. Unser Check sagt dir, ob Schäden gemeldet sind. Das haben wir am 29.09.2026 mit einem BMW X3 xDrive20d (Erstzulassung 10/2018, 103.000 km) getestet. Beide Anbieter bekamen dieselbe FIN, beide Prüfungen waren kostenlos.
Das Testauto haben wir bewusst gewählt: Der X3 gehört der Autosiastik Software GmbH, dem Betreiber von fahrzeugschein.de. Wir kennen das Fahrzeug aus erster Hand: Die Service-Historie ist lückenlos, und wir hatten den X3 in unserer eigenen Werkstatt auf der Hebebühne. Einen Schaden haben wir dabei nicht gefunden. Deshalb wissen wir, welche der beiden Antworten zu diesem Auto passt.
fahrzeugschein.de zeigte: „Keine bekannten Schäden“. In der Cardentity-Datenbank liegen keine Schadens- oder Unfallmeldungen zu diesem Fahrzeug vor. Das passt zu dem, was wir über unser eigenes Auto wissen.
carVertical zeigte: „Wir haben Datensätze zu diesem Fahrzeug gefunden!“ Darunter steht eine Liste mit zehn Kategorien, zum Beispiel „Schadens- und Unfallhistorie“, „Laufleistungshistorie“ und „Halterwechsel“. Die Kategorien beschreiben, was ein carVertical-Bericht grundsätzlich enthalten kann. Ob für diesen X3 Schadensdaten vorliegen, sagt die Meldung nicht. Das hätten wir erst nach dem Kauf für 38,99 € erfahren.
Für diesen X3 haben wir den carVertical-Bericht nicht gekauft. Den Fall kennen wir aber von einem früheren BMW X3: Auch dort meldete die carVertical-Vorprüfung „Datensätze gefunden“, unser Check zeigte „Keine bekannten Schäden“. Den carVertical-Bericht haben wir damals gekauft. Er enthielt keine Schadensdaten. Das Geld hätten wir uns sparen können. Zwei Autos sind keine Statistik. Sie zeigen aber den Unterschied, auf den es ankommt: Nach unserem Check weißt du, ob du einen Historie-Bericht brauchst. Nach der carVertical-Vorprüfung weißt du es nicht.
Was andere Käufer berichten
Wir sind mit dieser Erfahrung nicht allein. Auf Trustpilot beschreiben mehrere carVertical-Kunden das gleiche Muster: Die Vorschau meldet Daten, der bezahlte Bericht enthält kaum etwas. Drei Beispiele, wörtlich zitiert:
- „Nach Zahlung war so gut wie garnichts drinnen.“ Zuvor hatte laut Bewerter die Vorschau Daten angekündigt (Trustpilot-Bewertung, April 2022)
- „da kam sofort ja Informationen sind vorhanden“, im Bericht stand laut Bewerter dann nur eine Laufleistung von 19 km (Trustpilot-Bewertung, September 2025)
- „when I pay, there is no actual history“, obwohl die Vorprüfung laut Bewerter Datensätze gemeldet hatte (Trustpilot-Bewertung, Mai 2026)
Das sind Einzelstimmen, keine repräsentative Auswertung. Sie betreffen Daten im Allgemeinen, etwa Kilometerstände und Halterhistorie, nicht nur Schäden. Sie zeigen aber, warum eine Vorprüfung ohne Aussage zum Inhalt für viele Käufer enttäuschend endet.
Was passiert, wenn der Bericht keine Daten enthält?
Bei carVertical bekommst du für einen Bericht ohne Befund automatisch ein Guthaben über einen neuen Bericht, 6 Monate gültig, für ein anderes Fahrzeug (carVertical-Rückgabebestimmungen und AGB Ziffer 5.3, Stand 29.09.2026). Geld gibt es in diesem Fall nicht. Bei fahrzeugschein.de stellt sich die Frage für die Historie meist gar nicht, weil wir einen Bericht ohne Einträge nicht anbieten.
Die Regeln im Einzelnen:
| Situation | carVertical | fahrzeugschein.de |
|---|---|---|
| Keine Einträge zur FIN | Vorprüfung sagt das nicht eindeutig, Bericht kaufbar | Hinweis „Keine bekannten Schäden“, Historie-Bericht nicht kaufbar |
| Bericht ohne Befund | Guthaben für ein anderes Auto, 6 Monate gültig | Bei der Marktwertanalyse: Geld automatisch zurück (Web-Käufe) |
| Wenige Daten | Keine Rückgabe, sobald Kilometerstand, Schäden oder Zeitleiste Daten enthalten | Hinweis vorab zeigt, ob Einträge da sind |
| Ungenutzter Bericht | Widerruf binnen 14 Tagen, Geld zurück (AGB 8.1, 8.2) | Kein Guthaben-Modell, Einmalzahlung pro Bericht |
Fair ist fair: carVertical erstattet Geld, wenn du einen gekauften Bericht innerhalb von 14 Tagen widerrufst und ihn noch nicht genutzt hast. Bei Fehlern im Bericht kannst du binnen 30 Tagen eine Rückgabe beantragen. Die Details erklären wir im Ratgeber dazu, wie carVertical leere Berichte behandelt.
Für Privatkäufer bleibt das Guthaben trotzdem ein schwaches Trostpflaster. Wer nur ein Auto prüfen will, hat mit einem Bericht für ein zweites Auto wenig anzufangen. Und für dasselbe Fahrzeug hilft das Guthaben nicht weiter.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu carVertical?
Ja: Der Gebrauchtwagen-Check von fahrzeugschein.de ist kostenlos, braucht keinen Login und zeigt vorab, ob Schadens- oder Unfallmeldungen zur FIN vorliegen. Dazu bekommst du technische Daten, KBA-Rückrufe, eine Schätzung der Kfz-Steuer und Ersatzteilpreise. Den vollständigen Historie-Bericht mit Datum und Art jedes Eintrags gibt es bei allen sechs verglichenen Anbietern nur gegen Geld.
Zur Einordnung: Den Wert des Autos zeigt der Gratis-Teil nicht. Dafür gibt es die Marktwertanalyse ab 14,99 € mit Gutachter-Marktwert und Inserate-Vergleich. Wie du den Preis eines Autos einschätzt, erklärt unser Ratgeber Was ist mein Auto wert?. Welche Angaben du allein aus der FIN ablesen kannst, zeigt der Ratgeber VIN prüfen kostenlos.
carVertical, CARFAX oder autoDNA: Welcher Anbieter passt zu welchem Auto?
Entscheidend ist, wo das Auto sein Leben verbracht hat. carVertical wirbt mit Daten aus über 45 Ländern, autoDNA mit Einträgen aus über 50.000 Institutionen, CARFAX mit Preisen ab 29,99 €, je nach Zahl der Länder mit Daten bis 39,99 €. Jeder Anbieter ist dort stark, wo seine Quellen liegen.
- Auto mit deutscher Historie: fahrzeugschein.de. Kostenloser Schadens-Hinweis vorab, Historie ab 24,99 €.
- Re-Import aus Osteuropa oder dem Baltikum: carVertical oder autoDNA. Beide sind dort mit vielen Quellen vertreten.
- Import aus den USA oder Kanada: CARFAX. Die Marke stammt aus Nordamerika.
- Auto aus Frankreich: Der Verkäufer kann dort den staatlichen HistoVec-Bericht kostenlos erstellen.
CARFAX oder carVertical: Was ist besser?
Für ein Auto aus Deutschland ist keiner der beiden klar im Vorteil. CARFAX ist mit 29,99 € für einen Bericht günstiger als carVertical mit 38,99 €. carVertical ist dafür bei Fahrzeugen aus Osteuropa breiter aufgestellt. Wenn du nur ein Auto prüfst und es eine deutsche Historie hat, dann prüfe zuerst kostenlos bei uns, ob überhaupt Schadensmeldungen vorliegen.
autoDNA oder carVertical?
autoDNA kostet 24,99 € je Bericht und zeigt vor dem Kauf, welche Informationsarten verfügbar sind. Ob diese Anzeige den Schadensstatus einschließt, haben wir nicht getestet. Beide Anbieter kommen aus Osteuropa und spielen ihre Stärke bei Re-Importen aus. Für ein deutsches Auto ist der Preis von autoDNA identisch mit unserem Historie-Bericht.
Wie prüfst du ein Auto Schritt für Schritt ohne carVertical?
Mit vier Schritten sicherst du dich ab, ohne 38,99 € ins Blaue auszugeben. Die Reihenfolge ist wichtig: erst kostenlos filtern, dann gezielt zahlen, dann am Auto selbst prüfen. Die ausführliche Anleitung steht im Ratgeber Fahrzeughistorie prüfen.
- FIN besorgen: Lass dir vom Verkäufer ein Foto des Fahrzeugscheins geben. Die FIN steht in Feld E.
- Kostenlos vorab prüfen: Gib die FIN im Gebrauchtwagen-Check ein. Du siehst sofort, ob Schadens- oder Unfallmeldungen vorliegen, und ob es offene Rückrufe gibt.
- Nur bei Einträgen den Bericht kaufen: Zeigt der Hinweis „Historische Daten vorhanden“, dann lohnt sich der Historie-Bericht ab 24,99 €. Er zeigt dir, was wann kalkuliert wurde.
- Am Auto nachprüfen: Frag den Verkäufer nach jedem Eintrag, nach Rechnungen und nach dem Umfang der Reparatur. Unsere Gebrauchtwagen-Checkliste hilft bei der Besichtigung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die beste Alternative zu carVertical?
Für Autos mit deutscher Historie empfehlen wir fahrzeugschein.de. Der kostenlose Check zeigt vor dem Kauf, ob Schadens- oder Unfallmeldungen vorliegen, und der Historie-Bericht kostet ab 24,99 € statt 38,99 €. Für Re-Importe aus Osteuropa sind carVertical oder autoDNA oft besser aufgestellt, für US-Importe CARFAX.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu carVertical?
Ja. Der Gebrauchtwagen-Check von fahrzeugschein.de ist kostenlos und ohne Login. Er zeigt, ob zur FIN Schadens- oder Unfallmeldungen vorliegen, dazu technische Daten und KBA-Rückrufe. Den vollständigen Historie-Bericht mit allen Einträgen gibt es ab 24,99 €, aber nur, wenn Einträge vorhanden sind.
Ist carVertical für deutsche Autos sinnvoll?
Das hängt vom Auto ab. carVertical wirbt mit Quellen aus über 45 Ländern, nennt für Deutschland aber keine einzelnen Partner. Bei einem Auto, das immer in Deutschland zugelassen war, prüfe zuerst kostenlos, ob überhaupt Schadensmeldungen vorliegen. Bei einem Re-Import aus Osteuropa kann carVertical sinnvoll sein.
Was passiert, wenn der Bericht keine Daten enthält?
Bei carVertical bekommst du für einen Bericht ohne Befund automatisch ein Guthaben über einen neuen Bericht, 6 Monate gültig und für ein anderes Fahrzeug. Geld gibt es nur beim Widerruf eines ungenutzten Berichts binnen 14 Tagen. Bei fahrzeugschein.de siehst du vorab, ob Einträge da sind. Ohne Einträge bieten wir den Historie-Bericht nicht an.
Was ist günstiger: carVertical oder fahrzeugschein.de?
Für einen einzelnen Bericht ist fahrzeugschein.de günstiger: Historie ab 24,99 €, carVertical 38,99 € (Stand 29.09.2026). Erst im 3er-Paket sinkt der carVertical-Preis auf 19,99 € je Bericht, dann zahlst du aber 59,97 € auf einmal. Die Vorab-Prüfung ist bei beiden kostenlos.
CARFAX oder carVertical: Was ist besser?
CARFAX kostet ab 29,99 € je Bericht, je nach Zahl der Länder mit Daten bis 39,99 €. carVertical kostet 38,99 €. CARFAX passt eher zu Importen aus Nordamerika, carVertical zu Fahrzeugen aus Osteuropa. Für ein Auto mit deutscher Historie prüfst du am günstigsten zuerst kostenlos bei fahrzeugschein.de, ob Schadensmeldungen vorliegen.
Fazit: Erst prüfen, ob es etwas zu sehen gibt
Die beste carVertical-Alternative für ein Auto mit deutscher Historie ist ein Anbieter, der dir vor dem Kauf ehrlich sagt, ob Schadensdaten vorliegen. Genau das macht fahrzeugschein.de: kostenlos, ohne Login, mit einem klaren Hinweis. Die carVertical-Vorprüfung meldete in unserem Test mit einem schadenfreien BMW X3 dagegen nur „Datensätze gefunden“. Denk außerdem daran, was ein Eintrag bedeutet: Eine Kalkulation ist noch kein Unfall, und nicht jeder Unfall betrifft die Karosserie.
Die wichtigsten Takeaways:
- Ein Historie-Report zeigt Kalkulationen, keine Reparaturnachweise. Frag bei jedem Eintrag nach Umfang und Rechnung.
- fahrzeugschein.de zeigt vorab kostenlos, ob Schadensmeldungen vorliegen. Historie ab 24,99 € statt 38,99 €.
- carVertical gibt für einen Bericht ohne Befund ein Guthaben, kein Geld. Für Käufer mit nur einem Auto hilft das wenig.
- Für Re-Importe aus Osteuropa oder Nordamerika sind carVertical, autoDNA oder CARFAX eine Überlegung wert.